Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Ihrem Rollstuhl

Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Ihrem Rollstuhl

BeliebigRollstuhlfahrerIch kann Ihnen bestätigen, dass Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft alles andere als einfach ist. Es kommt darauf an, wohin man reist, aber der Einstieg in Busse, Züge und Straßenbahnen kann schwierig sein, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Manchmal ist es sogar unmöglich, überhaupt einen Bahnsteig oder eine U-Bahn-Station zu erreichen, geschweige denn in den Zug einzusteigen.

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit einem Rollstuhl kann zwar eine Herausforderung sein, aber lassen Sie sich davon nicht abhalten. Mit etwas Planung können Sie sich die Sache deutlich erleichtern.
Prüfen Sie immer, bevor Sie gehen
Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist es immer ratsam, die Reise im Voraus zu planen. Für Rollstuhlfahrer ist dies besonders wichtig. Neben Fahrplänen und Strecken sollten Sie auch die Barrierefreiheit prüfen. Dazu gehört die Überprüfung von Stufenfreiheit, Rollstuhlplätzen und der verfügbaren Unterstützung innerhalb und außerhalb des Verkehrsmittels. Es ist hilfreich zu wissen, ob es an Bahnhöfen und Haltestellen Aufzüge und Rampen gibt und ob der Ein- und Ausstieg in Zug, Bus oder Straßenbahn stufenlos möglich ist.
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Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann als Rollstuhlfahrer nervenaufreibend sein, besonders wenn man alleine reist. Doch wenn man weiß, was einen erwartet, kann man sich sicherer fühlen.

Buchen und kontaktieren Sie uns bei Bedarf
Es kann hilfreich sein, vor Reiseantritt zu buchen. Bei den meisten Zügen haben Sie diese Möglichkeit und können sich so einen Sitzplatz sichern. Bei manchen Zugverbindungen ist es außerdem notwendig, sich vorab beim Betreiber nach Barrierefreiheit zu erkundigen. Teilen Sie am besten schon jetzt mit, an welchem ​​Bahnhof Sie ein- und aussteigen möchten. So kann das Personal gegebenenfalls eine Rampe für Sie vorbereiten.

Leider ist das nicht immer zuverlässig. Selbst wenn sie das Unternehmen im Voraus informieren, haben viele Rollstuhlfahrer Schwierigkeiten, einen Mitarbeiter zu finden, der ihnen beim Aussteigen hilft. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn möglich, in Begleitung zu reisen.
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Profitieren Sie von Rabatten
Ermäßigungen sind ein Anreiz, öffentliche Verkehrsmittel anstelle von Auto oder Taxi zu nutzen. In England beispielsweise sind die Busse nach den Stoßzeiten wochentags oder am gesamten Wochenende in der Regel kostenlos. Einige Kommunen bieten auch außerhalb der üblichen Betriebszeiten kostenlose Fahrten an, was praktisch ist, wenn man zur Arbeit pendeln oder abends ausgehen möchte. Manche Kommunen erlauben sogar die kostenlose Mitnahme einer Begleitperson.

Bei Bahnreisen haben Sie möglicherweise Anspruch auf eine Bahncard für Menschen mit Behinderung. Sie erhalten diese Karte, wenn Sie eine der Voraussetzungen erfüllen, die Sie auf der offiziellen Website finden. Mit der Karte erhalten Sie ein Drittel Ermäßigung auf Bahnfahrten und sie kostet nur 20 £. Sie können sie auch für weitere Vorteile nutzen, wie z. B. Rabatte in Restaurants und Hotels.
Bitten Sie um Hilfe, wenn Sie sie brauchen.
Es ist nicht immer einfach, allein reisend um Hilfe zu bitten, aber es trägt wesentlich zu einer reibungslosen Reise bei. Das Personal an Bahnhöfen sollte geschult sein, Ihnen zu helfen – sei es beim barrierefreien Zugang oder beim Ein- und Aussteigen. Manchmal ist es auch notwendig, sich selbst für Ihre Bedürfnisse einzusetzen, beispielsweise für die Nutzung eines Rollstuhlplatzes.

Haben Sie einen Backup-Plan?
Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar eine gute Möglichkeit, sich fortzubewegen, aber oft nicht perfekt. Im Prinzip sollten sie barrierefrei sein, doch in der Realität kann es zu Problemen kommen. Selbst wenn man nicht auf einen Rollstuhl angewiesen ist, kann es zu Ausfällen und anderen Schwierigkeiten kommen. Ein Alternativplan, wie eine andere Route oder ein Taxi, ist daher sehr hilfreich.

Auswahl eines Rollstuhls für den öffentlichen Nahverkehr
Der richtige Rollstuhl kann bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel hilfreich sein. Wenn Sie in einen normalen Stuhl umsteigen können, ist ein leichter Faltrollstuhl möglicherweise nützlich. So können Sie es sich auch auf längeren Fahrten bequem machen und den Rollstuhl zum Verstauen zusammenklappen.Elektrische RollstühleLeichte Rollstühle sind zwar tendenziell größer, aber in öffentlichen Verkehrsmitteln finden sie in der Regel dennoch Platz auf den Rollstuhlplätzen. Sie lassen sich leichter manövrieren, beispielsweise beim Ein- und Aussteigen oder in Bahnhöfen.


Veröffentlichungsdatum: 06.09.2022